Englisch und Deutsch

Sprache kann nie wieder zwangloser und einfacher erworben werden als in der Vorschul- und Grundschulzeit. Kinder dieses Alters sind sogar noch in der Lage, eine Fremdsprache akzentfrei zu adaptieren.

Diese Chance eröffnet Kinderzeit Gute Zeit Ihrem Kind. Wir nutzen dafür die „Immersions-Methode“, ein „Sprachbad“: Eine der Bezugspersonen pro Gruppe ist deutsch-, die zweite ist englischsprachig. Beide Personen bleiben immer in ihrer jeweiligen Muttersprache. Die Immersions-Methode wurde in Kanada entwickelt und wird auch in Finnland, Belgien und anderen zwei- und mehrsprachigen Ländern seit Jahren erfolgreich angewandt.

Sowohl Englisch als auch Deutsch sind bei Kinderzeit Gute Zeit alltägliche Umgangssprachen. Die Kinder erleben beide Sprachen in authentischen Situationen und personenbezogen. Sie leben in einer emotional guten Beziehung zu den Sprechenden und sind umgeben von einer Atmosphäre, in der viel gesprochen wird. Damit sind wichtige Voraussetzungen für einen guten und natürlichen Spracherwerb erfüllt.

Ebenfalls unerlässlich: Kinder müssen selbst erzählen und Sprache probieren („verkosten“) dürfen – ohne dabei unterbrochen zu werden. Bei Kinderzeit Gute Zeit dürfen Kinder ausreden und erleben die Freude am eigenen Artikulieren.

Tore zur Welt

"Die Sprache ist unsere zweite Luft. Über das Reden, hörend und antwortend, kommen wir erst wirklich auf die Welt."

Peter von Matt

Bilingualität im Kindergarten

Neben dem Vorlesen und Singen bieten das Erklären von Spielregeln, die Einführung neuer Materialien und auch die Konfliktbegleitung vielfältige Möglichkeiten, den Kindern eine differenzierte, lebendige Sprache vorzuleben. 

Im Kindergartenalter sprechen die Kinder selbst schon sehr gut. Insbesondere im Rollenspiel oder im gemeinsamen Spiel auf dem Bauteppich wenden sie Sprache auch selbst an und müssen ihren Spielkameraden verständlich machen, was sie möchten. Dieser aktive Sprachgebrauch ist ein wichtiger Transformationsschritt vom passiven Verstehen zur aktiven Sprachanwendung. Geht es zum Beispiel um das Erklären von Spielregeln wird deutlich, dass dies noch mal ein enormer Lernschritt ist und wie große die Leistung für Kinder ist, eine verstandene Regel einem gleichaltrigen Kind so zu erklären, dass es sie ebenfalls versteht.